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- Düngung aktuell -
Unterfußdünger für Ihren Mais

In Mais gehört die Unterfußdüngung mit Haupt- und auch Spurennährstoffen schon seit Jahren zu den Standardmaßnahmen. Dabei hat sich die Kombination aus Diammomphosphat, Ammonsulfatsalpeter oder auch N-stabilisiertem Dünger sowie Mikronährstoffen bewährt.

Obwohl Bodenproben häufig einen ausreichenden Bodenvorrat an Phosphaten aufzeigen, kann der Mais aufgrund der geringen Verfügbarkeit dieser Phosphatreserve an Mangel leiden. Gerade in der Jugendphase ist der Mais jedoch auf verfügbares Phosphat angewiesen und reagiert auf eine Unterversorgung mit Ertragseinbußen. Die gezielte Unterfußdüngung mit DAP, das 90 % sofort wirksames Phosphat enthält, hat hier entscheidende Vorteile.

Futteranalysen zeigen immer wieder eine deutliche Unterversorgung der Maissilage mit Mangan, Zink und teilweise auch Kupfer. Ausreichende Pflanzengehalte sind jedoch nicht nur für den Massenertrag und den Energieaufbau der Maispflanzen notwendig, sondern auch für die gute Verdaulichkeit der Silage durch die Pansenbakterien unersetzlich. Für einen hohen Energiewert sollte Mais zusätzlich mit Bor versorgt werden, das den Kornansatz und die Kolbenbildung entscheidend beeinflusst. Dazu muss erwähnt werden, dass Bor in Gülle oder anderen organischen Düngern kaum enthalten ist. Mit EXCELLO®-331 oder EXCELLO®-331 spezial stehen Mischungspartner für die UF-Düngermischungen zur Verfügung, die genau diese Nährstoffe in hoch wirksamer Form enthalten. Dabei ist Bor in schnell und langsam wirkender Form enthalten, was die gleichmäßige Versorgung sichert und Auflaufschäden vorbeugt.

Für die Betreiber von Biogasanlagen ist Mais die wichtigste Energiepflanze. Hier wie bei der Fütterung von Hochleistungskühen gilt, dass der Mais neben einem hohen Energiewert auch beste Verdaulichkeit aufweisen muss, um eine hohe – wirtschaftliche – Gasausbeute zu erreichen. Da es anders als bei der Kuh nicht sinnvoll ist, Mineralstoffe zuzufüttern, muss Biogasmais eine besonders hohe biologische Wertigkeit aufweisen. Die einseitige Ausrichtung auf hohe Trockenmasseerträge ohne Berücksichtigung der Verdaulichkeit durch die Methanbakterien mindert den Biogasertrag und verursacht unnötige Folgekosten. Auch bei der Produktion von Biogasmais sollte daher auf EXCELLO®-331 oder EXCELLO®-331 spezial in der UF-Mischung nicht verzichtet werden. Die Kosten dieser Maßnahme werden durch den höheren Pflanzenertrag und eine höhere Gasausbeute bei weitem kompensiert.

Die Vorteile der Unterfußdünger auf einen Blick:

  • Dem Pflanzenbedarf angepasste Stickstoffformen und -mengen
  • Hohe Phosphatverfügbarkeit für hohe Erträge
  • Schnell und langsam verfügbares Bor für einen hohen Energiewert
  • Wertvolles Mangan und Zink zur Förderung von Ertrag und Verdaulichkeit – auch in Biogasanlagen
  • Ein optimales Düngungskonzept für Ihren Maisanbau


Zink und Kupfer = Notwendige Nährelemente

Zink und Kupfer gehören zu den 13 Nährelementen, die für das Wachstum der Pflanzen unbedingt erforderlich sind. Da der Bedarf der Pflanzen im Vergleich zu den Hauptnährstoffen N, P und K relativ gering ist, werden Kupfer und Zink auch als Spurenelemente bezeichnet. Durch die Verwendung "reiner" Dünger kommen Spurenelemente heute nicht mehr "automatisch" in den Boden. So erstaunt es nicht, dass schon vor Jahren nahezu 60 % der von der LUFA Kiel auf Zink untersuchten Bodenproben leichterer Ackerböden in den Klassen A und B lagen, bei denen ohne Düngung mit deutlichen Ertrags- und Qualitätseinbußen gerechnet werden muss.

In bezug auf die Kupfer-Versorgung von Acker- und Grünlandflächen hat sich durch die in den vergangenen Jahre häufig vernachlässigte Kupferdüngung ein hoher Nachholbedarf aufgebaut. So zeigte die Statistik der LUFA Münster schon 1999, daß 91 % der auf Kupfer untersuchten Bodenproben von Ackerflächen Kupfer-bedürftig waren - davon 55 % in Versorgungsstufe A und B mit deutlichen Mangel. Bei Grünland ergab sich sogar für 96 % der Proben ein erhöhter Kupferbedarf mit 64 % in den Versorgungsstufen A und B!

Die Wirksamkeit der Spurennährstoffe ist weit höher als es für die Hauptnährstoffe der Fall ist. Wenn zur Erzielung guter Erträge je nach Kultur 100 - 200 kg Stickstoff pro ha notwendig sind, reicht hierfür eine Düngung mit 5 kg Kupfer und 15 kg Zink pro ha schon aus, wie z.B. den Empfehlungen der LUFA Kiel für die Gehaltsklasse A zu entnehmen ist. Im Vergleich zum Stickstoff genügt damit eine um den Faktor 10 bis 20 geringere Menge zur Erzielung sicherer Erträge!

Der Einsatz von 150 - 200 kg EXCELLO-Basis je ha sichert die Kupfer- und Zinkversorgung des Bodens für mindestens 4 Jahre ab. Die Kupferdüngung sollte bevorzugt über den Boden erfolgen, da dieses Nährelelement für die Pflanzen zu einem sehr frühen Entwicklungsstadium in ausreichender Menge zur Verfügung stehen muß, z. B. in Getreide ab EC 21 - 29. Die Kosten der Düngungsmaßnahme entsprechen dabei auf vier Jahre verteilt etwa den Kosten von 1 dt DAP/ha und Jahr. Weizen, Gerste und Hafer reagieren besonders empfindlich auf Kupfer-Mangel. Bei hohem Ertragsniveau steigt bei diesen Kulturen gleichzeitig der Bedarf an Zink. Daneben ist Mais für seine Empfindlichkeit gegen Zink-Mangel bekannt.

Unzureichende Düngung mit Spurenelementen findet ihre Fortsetzung in niedrigen Mineralstoffgehalten in den Futterpflanzen. Aus pflanzenbaulicher Sicht sollten mindestens 8 ppm Cu im Gras enthalten sein. Ein Absinken des Kupfergehaltes im Weidegras unter 5 ppm ist aus Gründen der Tiergesundheit zu vermeiden. Das Futter wird dann weniger gern gefressen und die Ergänzungswirkung eines Mineralfutters in Frage gestellt. Empfehlungen der GEH (Gesellschaft zur Ernährung der Haustiere) lauten 10 mg Cu und 50 mg Zn pro kg Trockensubstanz.

Zink und Kupfer - zwei lebensnotwendige Elemente für Pflanze und Tier. Mit einer Gabe EXCELLO für mindestens 4 Jahre wirksam ausgebracht!


Weihnachtsbäume gut kultivieren

JOST hat ein Merkblatt zu diesem Thema entwickelt, dass Sie in unserer Rubrik Downloads als PDF herunterladen können.


Aktuelle Hinweise zur Mikronährstoff-Düngung

Aus unserem Produktprogramm empfehlen wir Ihnen heute:

  • FOLICIN®-Combi flüssig mit Mangan, Kupfer, Zink in Chelatform
  • EXCELLO®-Basis mit 2,65 % Kupfer, 3 % Zink und weiteren wichtigen Spurenelementen
Getreide:
Viele Schläge zeigen schon jetzt Nährstoffmängel. Aufgehellte bis gelbe Bestände lassen auf die Unterversorgung mit Mangan, aber auch Kupfer und Zink schließen. Ein Mangel an diesen Elementen führt verstärkt zu Auswinterungsschäden. Versuche belegen, daß die Herbstbehandlung eine ökonomisch sinnvolle Maßnahme ist.

Wir empfehlen die Spritzung mit 1 – 1,5 l/ha FOLICIN-Combi flüssig. FOLICIN-Blattdünger können allein oder in kombinierter Spritzung mit Pflanzenschutzmitteln ausgebracht werden.

Durch den Einsatz von 200 – 300 kg/ha EXCELLO-Basis läßt sich Zink- und Kupfermangel langfristig vermeiden. EXCELLO sichert die Versorgung der Kulturen hochwirksam über den Boden. Besonders bei Weizen, Braugerste und Hafer ist eine gute Mikronährstoffversorgung Voraussetzung zur Erzeugung von Qualität.

Grünland:
Futterflächen für Tiere ohne zusätzliche Kraftfutterergänzung (Kälber, Färsen, Mutterkühe aber auch Pferde) müssen einen besonders ausgewogenen Aufwuchs hervorbringen. Die Mineralstoffversorgung dieser Tiere sollte über das Grundfutter gesichert sein. Hierzu kann der Einsatz von EXCELLO-Basis einen wichtigen Beitrag leisten, wie in der Vergangenheit immer wieder durch zahlreiche Versuche gezeigt wurde.

Dabei steigt auch die Schmackhaftigkeit der Gräser und die wertvollen Kräuter werden in Ihrer Entwicklung gefördert. EXCELLO-Basis enthält Selen, das für die Leistung und Gesundheit der Tiere von zunehmender Bedeutung ist. Die Fütterung beginnt eben bei der Düngung!

Wir empfehlen 200 – 300 kg/ha EXCELLO-Basis je nach Versorgungsgrad der Grünlandflächen im Abstand von 3 – 4 Jahren.