| zur Übersicht.... | |||||||||||||||||
Die Bedeutung der Mikronährstoffe |
|||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||
|
Magnesium (Mg - MgO)
Magnesium ist das Zentralatom im Chlorophyll (Blattgrün) und dadurch in hohem Maße für die Assimilationsleistung (Aufbau von Kohlenhydraten) in der Pflanze verantwortlich. Schon eine kurzfristige Unterversorgung mit diesem wichtigen Element wirkt sich negativ auf das Pflanzenwachstum aus. Für die Bildung von Eiweiß, Fetten und Vitaminen spielt es eine wichtige Rolle. Magnesiummangel beeinträchtigt die Blühwilligkeit, den Fruchtansatz und das Fruchtwachstum. Der Bedarf der meisten Kulturen an Magnesium entspricht dem an Phosphat. In Einzelfällen liegt er sogar darüber. Dazu gehören die Weinreben, bei denen ein Mangel zur Stiellähme führt, alle Gemüse- und Obstarten sowie Hopfen. Die Getreidearten, Raps, Mais, Kartoffeln und Rüben reagieren auf Magnesiummangel mit Ertrags- und Qualitätseinbußen. Auch bei gutem Bodenvorrat kann die Magnesiumversorgung dieser Kulturen während der Hauptbedarfszeit stocken. Magnesium kann von den Pflanzen sehr gut über die Blätter aufgenommen werden. Es eignet sich daher besonders für die Blattdüngung im wachsenden Bestand. Ein Mangel zeigt sich zuerst durch Aufhellung der älteren Blätter bei häufig noch grünen Blattadern. Bei sehr knapper Magnesiumversorgung sterben die älteren Blätter ab. Die kurzfristig auftretende Unterversorgung an Magnesium wird oft von dem Mangel an Mangan und Schwefel begleitet. În Hinblick auf die Gesundheit der Weidetiere führt ein Mangel an Magnesium zur Schädigung der Haut, gestörtem Aufbau von Korpeln, Knochen und Zähnen sowie Nervosität, Brunstlosigkeit und Muskelkrämpfen (Weidetetanie, Kälbertetanie). Die zur Vorbeugung und Behandlung besonders gut geeigneten Produkte sind unterstrichen hervorgehoben |
|||||||||||||||||