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Die Bedeutung der Mikronährstoffe
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Bor (B) Eisen (Fe Mangan (Mn) Molybdän (Mo)
Kupfer (Cu) Zink (Zn) Schwefel (S) Calcium (Ca-CaO)
Magnesium ( Mg-MgO) Natrium (Na-Na2O) Kobalt (Co) Selen (Se)
Calcium (Ca - CaO)

  • Blattdüngung mit FOLISTAR Typ 2

In der Pflanze ist Calcium zum einen als Bestandteil der Zellwände für die Stabilität des Gewebes verantwortlich. Zum anderen regelt es den Stofftransport zwischen den Zellen und im Gewebe. In Abhängigkeit vom Gehalt des Bodens wird Calcium gewöhnlich mit dem Transpirationsstrom im Xylem in die oberen Pflanzenteile transportiert. In Pfanzenteilen oder Früchten, die nur wenig transpirieren, kommt es daher auch bei hohem Calcium-Angebot des Bodens zu Mangelzuständen.

Der Calcium-Mangel der Pflanzen ist somit vom Kalkmangel der Böden zu unterscheiden, der zur Boden-Versauerung führt. Eine Bodenkalkung kann daher das Auftreten von physiologischem Calcium-Mangel nicht verhindern. In Äpfeln wird Calcium-Mangel als Stippe oder Stippigkeit bezeichnet, wobei sich durch den Zusammenbruch von mangelernährtem Gewebe verbräunte Zonen unter der Schale und im äußeren Fruchtfleisch bilden.

Auf einem ähnlichen Zusammenhang beruht die Blütenendfäule in Tomaten, Gurken oder Paprika, die Schwarzherzigkeit bei Sellerie, Hohlfleckigkeit bei Möhren oder das Auftreten von Innenblattnekrosen bei Salat oder Kohlpflanzen. Durch regelmäßige Spritzungen empfindlicher Kulturen mit Calcium-Verbindungen kann Mangel vorgebeugt werden.

Die zur Vorbeugung und Behandlung besonders gut geeigneten Produkte sind unterstrichen hervorgehoben