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Die Bedeutung der Mikronährstoffe |
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Zink (Zn)
Für das allgemeine Pflanzenwachstum sowie den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel ist Zink unentbehrlich. Es ist besonders in den Vegetatonspunkten angereichert. Mangel äußerrt sich daher in stark verkürzten Trieben und Kleinblättrigkeit, was auch als Rosettenwachstum bezeichnet wird. Ähnlich wie Mangan und Kupfer ist auch Zink bei hohem Boden-pH-Wert oder hohen Gehalten an organischer Substanz in seiner Pflanzenverfügbarkeit eingeschränkt. Hohe Phosphatgehalte im Boden legen Zink ebenfalls fest. Hopfen ist als besonders Zink-bedürftig bekannt und reagiert bei Unterversorgung mit der Kräuselkrankheit. Bei Obstbäumen ist die Rosettenbildung der Blätter für Zinkmangel typisch. Bei der Weinrebe sind dünne Triebe und die Ausbildung kleinbeeriger Trauben zu beobachten. Von den Ackerkulturen reagiert Mais besonders empfindlich auf Zinkmangel. Aber auch Kartoffeln haben einen erhöhten Zink-Bedarf. Auch im tierischen Organismus erfüllt Zink wichtige Funktionen, zu denen die Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems, die Beteiligung am Aufbau von Enzymen, der Haut und der Eiweißsynthese sowie seine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung gehören. Auf einen Mangel an Zink bei calciumreichen Futter reagieren Schweine mit der Parakeratose (Eiweißekzem). Die zur Vorbeugung und Behandlung besonders gut geeigneten Produkte sind unterstrichen hervorgehoben |
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