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Die Bedeutung der Mikronährstoffe |
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Molybdän (Mo)
Pflanzen benötigen Molybdän nur in sehr geringer Menge. Für die Stickstoff-Verwertung und damit auch Eiweißsynthese ist Molybdän jedoch unersetzlich. Die Kreuzblütler wie Raps oder Kohlarten reagieren besonders empfindlich auf eine Unterversorgung mit Molybdän (z.B. Klemmherzbildung bei Blumenkohl). Aber auch die Getreidearten, Rüben, Mais, Leguminosen und Gemüsearten wie Spinat, Kopfsalat, Möhren, Tomaten können unter Molybdän-Mangel leiden, der schnell zu Qualitäts- und Ertragseinbußen führt. Im Zierpflanzenbau sind Poinsettien für ihren besonders hohen Molybdän-Bedarf bekannt. Anders als Kupfer, Mangan, Eisen oder Zink wird Molybdän eher in sauren Böden festgelegt. Daher sind vor allem die leichten und sauren Standorte wie anmoorige Sandböden oder Hochmoorböden vom Molybdän-Mangel betroffen. Um Mangel vorzubeugen, sollten gärtnerische Erden und Substrate aufgrund des meist niedrigen pH-Werts grundsätzlich mit Molybdän aufgedüngt werden. Bei der Aussaat auf reichlich mit Torf versetztem Boden können bei unzureichender Molybdän-Versorgung die Pflanzen hellfarbig (chlorotisch) auflaufen, obwohl die N-Versorgung ausreichend ist. Beim Einsatz pH-Wert-senkender Stickstoffdünger und hoher N-Düngung sollte dem Molybdän besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die zur Vorbeugung und Behandlung besonders gut geeigneten Produkte sind unterstrichen hervorgehoben |
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