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Die Bedeutung der Mikronährstoffe |
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Mangan (Mn)
Manganmangel ist in Ackerland schon zu befürchten, wenn 7 mg Mn pro 100 g Boden unterschritten werden und der pH-Wert über 5,8 liegt. Das gilt besonders in trockenen Jahren und tiefer Bodendurchlüftung nach Frost oder dem Pflügen. Bei pH-Werten im Boden über 6,5 sowie auf Sand- und Niedermoorböden sind in jedem Fall vorbeugende Maßnahmen zu empfehlen. Ein bekanntes Schadbild wird als Dörrfleckenkranheit bezeichnet, bei der in einem Bestand trotz ausreichender Wasserversorgung welke Zonen beobachtet werden. Mangan hat über die Beeinflussung und Steuerung der enzymatischen Vorgänge wichtige Funktionen bei der Protein-, Fett- und Kohlenhydratsynthese. Eine ungenügende Manganversorgung kann daher Ertrag und Qualität der Kulturen deutlich begrenzen. Bei ausreichender Manganversorgung ist der Wasserverbrauch der Pflanzen geringer und die Widerstandskraft gegen Bakterienbefall, Pilzkrankheiten und Kälte sind höher. Eine gute Manganversorgung senkt den Schorfbefall von Kartoffelknollen und fördert die Zuckerbildung in Zuckerrüben. Auf eine Unterversorgung mit Mangan reagieren die Getreidearten besonders empfindlich, aber auch Mais, Raps und alle Leguminosen. Schon bei geringem Manganmangel zeigen die Pflanzen eine hellere Grünfärbung gegenüber einem ausreichend versorgten Bestand. Auch die Düngung von Wiesen und Weiden sollte bei erkanntem Manganmangel nicht vernachlässigt werden, da es im tierischen Organismus als Aktivator wichtiger Fermente, für das Hormonsystem, die Fortpflanzung, für das Knochenwachstum und die Muskelfunktion große Bedeutung hat. Die zur Vorbeugung und Behandlung besonders gut geeigneten Produkte sind unterstrichen hervorgehoben |
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