Zink und Kupfer gehören zu den 13 Nährelementen, die für das Wachstum der Pflanzen unbedingt erforderlich sind. Da der Bedarf der Pflanzen im Vergleich zu den Hauptnährstoffen N, P und K relativ gering ist, werden Kupfer und Zink auch als Spurenelemente bezeichnet. Durch die Verwendung "reiner" Dünger kommen Spurenelemente heute nicht mehr "automatisch" in den Boden. So erstaunt es nicht, dass schon vor Jahren nahezu 60 % der von der LUFA Kiel auf Zink untersuchten Bodenproben leichterer Ackerböden in den Klassen A und B lagen, bei denen ohne Düngung mit deutlichen Ertrags- und Qualitätseinbußen gerechnet werden muss.
In bezug auf die Kupfer-Versorgung von Acker- und Grünlandflächen hat sich durch die in den vergangenen Jahre häufig vernachlässigte Kupferdüngung ein hoher Nachholbedarf aufgebaut. So zeigte die Statistik der LUFA Münster schon 1999, daß 91 % der auf Kupfer untersuchten Bodenproben von Ackerflächen Kupfer-bedürftig waren - davon 55 % in Versorgungsstufe A und B mit deutlichen Mangel. Bei Grünland ergab sich sogar für 96 % der Proben ein erhöhter Kupferbedarf mit 64 % in den Versorgungsstufen A und B!
Die Wirksamkeit der Spurennährstoffe ist weit höher als es für die Hauptnährstoffe der Fall ist. Wenn zur Erzielung guter Erträge je nach Kultur 100 - 200 kg Stickstoff pro ha notwendig sind, reicht hierfür eine Düngung mit 5 kg Kupfer und 15 kg Zink pro ha schon aus, wie z.B. den Empfehlungen der LUFA Kiel für die Gehaltsklasse A zu entnehmen ist. Im Vergleich zum Stickstoff genügt damit eine um den Faktor 10 bis 20 geringere Menge zur Erzielung sicherer Erträge!
Der Einsatz von 150 - 200 kg EXCELLO-Basis je ha sichert die Kupfer- und Zinkversorgung des Bodens für mindestens 4 Jahre ab. Die Kupferdüngung sollte bevorzugt über den Boden erfolgen, da dieses Nährelelement für die Pflanzen zu einem sehr frühen Entwicklungsstadium in ausreichender Menge zur Verfügung stehen muß, z. B. in Getreide ab EC 21 - 29. Die Kosten der Düngungsmaßnahme entsprechen dabei auf vier Jahre verteilt etwa den Kosten von 1 dt DAP/ha und Jahr. Weizen, Gerste und Hafer reagieren besonders empfindlich auf Kupfer-Mangel. Bei hohem Ertragsniveau steigt bei diesen Kulturen gleichzeitig der Bedarf an Zink. Daneben ist Mais für seine Empfindlichkeit gegen Zink-Mangel bekannt.
Unzureichende Düngung mit Spurenelementen findet ihre Fortsetzung in niedrigen Mineralstoffgehalten in den Futterpflanzen. Aus pflanzenbaulicher Sicht sollten mindestens 8 ppm Cu im Gras enthalten sein. Ein Absinken des Kupfergehaltes im Weidegras unter 5 ppm ist aus Gründen der Tiergesundheit zu vermeiden. Das Futter wird dann weniger gern gefressen und die Ergänzungswirkung eines Mineralfutters in Frage gestellt. Empfehlungen der GEH (Gesellschaft zur Ernährung der Haustiere) lauten 10 mg Cu und 50 mg Zn pro kg Trockensubstanz.
Zink und Kupfer - zwei lebensnotwendige Elemente für Pflanze und Tier. Mit einer Gabe EXCELLO für mindestens 4 Jahre wirksam ausgebracht!
